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| 09.11.2009 |
Deutsche Reiter holen sechs Titel beim Haflinger Europachampionat 2009
Meran/ITA (fn-press). Mehr als 300 Teilnehmer aus 13 Nationen sind beim Europachampionat für Haflinger gestartet. Das deutsche Team reiste mit 29 Reitern beziehungsweise Fahrern an und dominierte besonders die Dressurprüfungen. Insgesamt sechsmal ging der Titel des Champions in den verschiedenen Disziplinen an einen Reiter der deutschen Mannschaft. Das Europachampionat für Haflinger fand nach Stadl Paura in Österreich (2003) und München-Riem (2006) bereits zum dritten Mal statt und wurde vom Südtiroler Haflinger Pferdezuchtverband organisiert. Die Vielseitigkeit der Haflingerpferde wurde in verschiedenen Prüfungen unter Beweis gestellt. So gab es Prüfungen in den Disziplinen Dressur, Springen, Vielseitigkeit, Fahren (ein- und zweispännig), Western, Galopprennen und Trabfahren. Zusätzlich wurde in verschiedene Klassen unterteilt, so dass es einen Jungpferde-Champion der vier- und fünfjährigen Pferde und einen Champion in der Allgemeinen Klasse, für sechsjährige und ältere Pferde, gab. In der Dressur kam mit der Schweren Klasse eine weitere Prüfung hinzu. Hier mussten die Teilnehmer eine Internationale Kür für Ponyreiter präsentieren. Es siegte Danica Duen (Spahnharrenstätte) mit Nebos mit insgesamt 144,619 Punkten. In der Allgemeinen Klasse belegte sie mit Alabaster B den zweiten Platz (144,862), hier siegte ihre Team-Kollegin Karen Deisberg (Steinheim) mit Staccate (148,106). Auf Platz drei kam mit Miriam Gerhards (Reichshof-Dorn) und Nestor (139,851) ebenfalls ein deutsches Paar. Der dritte Titel in der Dressur, der des Jungpferde-Champions, ging an Abendwind M mit Beate Hurlburt (Ried) mit 145,703 Punkten. Auch im Springen waren die deutschen Reiter erfolgreich. In der Klasse der sechsjährigen und älteren Haflinger siegte Markus Tschischke (Vlotho) mit Nebos fehlerfrei im Umlauf und im Stechen in 56 Sekunden. Auf Platz zwei kam Nicole Giggenbach (Rotholz) mit Trixi-Tessina (0/0/62,56). Den dritten Platz belegte Dörte Wolfgramm (Neustadt-Dosse) mit Zorro (4/0/54,26). In der Western-Prüfung für sechsjährige und ältere Haflinger ging der Sieg an Julia-Maria Nölting (Sereetz) mit Heidi. In diesem Wettbewerb wurden die Teilprüfungen Western Pleasure, Trail und Reining absolviert. In der Disziplin Fahren Zweispänner startete Arndt Lörcher (Wolfenbüttel). Er belegte mit den Haflingern Amiro, Aurach und Stradivari nach Dressur, Marathon und Hindernisfahren mit 110,93 Punkten Platz drei. Der Sieg ging an den Österreicher Rupert Ganhör (107,83). Startberechtigt waren Teilnehmer aus allen FEI-Mitgliedsnationen und Pferde, die in einem tierzuchtrechtlich anerkannten Zuchtbuch für die Rasse der Haflinger eingetragen und im Besitz eines offiziell anerkannten Abstammungsnachweises sind. Der maximale ox-Blutanteil der Pferde durfte 3,125 Prozent betragen. evw Weitere Informationen unter www.haflinger.eu |
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| 09.11.2009 |
Chantres Held bester Ponyhengst der HLP Adelheidsdorf
Elf Reitponys, drei Haflinger und zwei Fjordpferde nahmen an der Hengstleistungsprüfung in Adelheidsdorf teil. Des Weiteren legte ein Ponyhengst die Kurzprüfung ab. Mit der Gesamtnote 8,38 konnte sich der Fuchshengst Chantre´s Held v. Chantre B aus der Zucht von Hans Bockholt, Steinfurt und im Besitz von Almut Becker, Schwerte, im 30-Tage-Test der Ponys gut in Szene setzen. 8,15 lautete die Endnote für Sweet Little Dream HS v. Sweet Dream SF aus der Zucht und im Besitz von der ZG Seefeld Müller, Schneeren. Und auch der Hengst Reitland´s Du oder Keiner v. Diamond aus der Zucht und im Besitz von Lenert Busch, Stadtland-Seefeld, der über das Landgestüt Celle zur Verfügung steht, hat heute seine Leistungsprüfung abgelegt. Bei den Haflingern zeigte sich No Time v. Nevio, aus der Zucht und im Besitz von Franz-J. Feldmann, Recke-Obersteinbeck, mit der Endnote 7,87 in guter Form. Sportlich präsentierte sich der elfjährige Fjordhengst Tserk v. Lenngard aus der Zucht von Jan van der Aa und im Besitz von Sabine Körner, Bonn, mit der Endnote 8,01. Die Kurzprüfung für Ponyhengste absolvierte der Bundeschampion Casino Royale K v. FS Champion de Luxe aus der Zucht von Hermann Koopmeiners, Cappeln und im Besitz von Danica Duen, Bad Oeynhausen. Er beendete den Kurztest mit der Note 9,1. |
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| 30.10.2009 |
Horst Hrubesch zeigte Edelbliuthaflinger in Stuttgart
Horst Hrubesch, DFB-Coach der deutschen Nachwuchstalente, präsentiert auf der Landesmesse Heimtiermesse Animal in Stuttgart am Stand einer Interessengemeinschaft Edelbluthaflinger. Zusammen mit seiner Frau Angelika züchtet der einstige Stürmerstar von Nationalmannschaft und Hamburger Sportverein die Pferderasse auf seinem Hof im Landkreis Uelzen. "Sie sind schön, charakterstark und leistungsbereit - haben also genau die Eigenschaften, die auch ein Profifußballer haben sollte", begründet Hrubesch schmunzelnd, was ihn an den Fuchsen mit dem Blondschopf fasziniert. Sechs Edelbluthaflinger, die sich durch ihren hohen Araberblutanteil gegenüber gewöhnlichen Haflingern auszeichnen, stehen bei Hrubesch derzeit im Stall, darunter der siebenjährige Deckhengst No Name. Die Zucht ist für den Pferdenarr aber immer Hobby geblieben. "Beruflich bedingt bin ich ja oft unterwegs", verweist Hrubesch auf seinen ständig vollen Terminkalender. Doch zu Hof und Stall kommt er immer gern nach Hause zurück. "Die Pferde lenken etwas ab vom Fußball", sagt Hrubesch, der letztes Jahr seine bislang größten Erfolge als Nationaltrainer feiern konnte. Im Sommer 2008 führte der 58-Jährige, der seit 1999 dem DFB-Trainerstab angehört, die U19- und die U21-Nationalmannschaften zum EM-Titel. Auszug aus Quelle: Stuttgarter Nachrichten vom 30.10.2009 |
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| 26.10.2009 |
Europameisterschaften in Meran im Oktober 2009
Unter 15 teilnehmenden Nationen holten die beiden Deutschen die Goldmedaillen: Markus Tschischke im Springen, Danica Duen in der E-Dressur. Beide ritten erfolgreich auf Nebos I. Die frischgebackene Europameisterin holte mit ihrem zweiten Haflinger Alabaster außerdem eine Silbermedaille. Züchter und Eigentümer des Goldpferdes "Nebos I" ist der Bad Oeynhausener Ulrich Böker. Aus: Neue Westfälische Mit dem Sieg in der Vielseitigkeit bei den Europameisterschaften in Meran hatte Anna Grillitsch mit Adorno II aus St. Peter, Österreich, den bisher größten Erfolg geschafft. Die 26-jährige Jurastudentin titt für den Ramsauer Reit- und Fahrverein Zechnerhof. Aus: Kleine Zeitung, Österreich. Weitere Ergebnisse finden Sie unter www.haflinger.eu |
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| 23.10.2009 |
Haflinger Europachampionat 2009
In der Anlage finden Sie das Anmedeformular zum Haflinger Europachampionat 2009 vom 23. - 25.10. 2009 in Meran |
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| 09.10.2009 |
Neue Männer hat das Land - Körtage in München-Riem
Blondschöpfe auf dem Prüfstand Die süddeutsche Gemeinschaft war am 8. und 9. Oktober bereits zum achten Mal in München-Riem zusammen gekommen um die neuen Vatertiere der Rassen Haflinger und Edelbluthaflinger zu kören. Nachdem die 27 angetretenen Köraspiranten am Donnerstagmorgen das Messen hinter sich gebracht hatten, stand für alle das Freispringen auf dem Programm. Viele der Junghengste machten bereits hier eine gute Figur. Am zweiten Tag wurde es dann richtig ernst. Gestartet wurde in gewohnter Weise mit der Musterung auf dem Harten Boden, danach folgten die Vorstellung an der Hand und das Freilaufen. Nach den Schrittringen am Nachmittag wurden dann die Sieger und der Reservesieger getrennt nach Haflinger und Edelbluthaflinger, sowie die Prämienhengste gekürt. Insgesamt elf Junghengste konnten den Ansprüchen der Körkommission stand halten und erhielten ein positives Körurteil. Siegerhengst der Haflinger wurde ein Sohn des Notting Hill aus der Zucht von Maximilian Krauland aus Murg. Dieser Junghengst mit dem Namen Nevitano bestach besonders durch seinen Körperbau und den Geschlechtstyp. Er stammt aus einer Steinfeder-Mutter und ist im Besitz von Yumina Watanabe, Karlsbad. Reservesieger der Haflinger wurde Alessandro von Anthony/Mithras Pr.H. Er machte einen guten Gesamteindruck auf die Kommission, die außerdem von seinem Trab überzeugt war. Alessandro wurde von Wolfgang Schäfer aus Karlsruhe gezogen und steht im Besitz von Elke Kurz, Weiden. Bei den Edelbluthaflingern hatte Sammi die Nase vorn. Das Haflingergestüt Dornburg aus Buttelstedt hatte den Hengst von Sandros aus einer Novara (nordan)-Mutter gezogen und vorgestellt. Seine tollen Bewegungen im Trab und sein Typ brachten ihm unter anderem am Ende den Sieg. Der Reservesieger der Edelbluthaflinger wurde auf den Namen Walesco getauft. Der Wagner-E v. Sauro’s-Sohn zeigte sich talentiert am Sprung und überzeugte durch seinen Körperbau und den Rassetyp. Der Junghengst aus einer Amsterdam-Mutter stammt aus dem Stall von Johann Kappelsberger, Dietramszell, und ist im Besitz von Thomas Paulsteiner aus Seeg. Paulsteiner hatte mit der Katalognummer 25 übrigens noch einen zweiten Hengst im Endring, der ebenfalls ein positives Körurteil erhielt. Eine Prämie erhielt Stern, ein Hengst von Stromer/Achilles aus der Zucht und dem Besitz von René Lindig aus Bodelwitz. Seine Stärke lag im Trab, außerdem konnte er durch den Gesamteindruck gewinnen. Viel Beifall bekamen auch Stefanie Beyschlag und Stratus, die sich nach einer toll ausgearbeiteten Dressurkür über eine Ehrung freuen durften. Wie auch im vergangenen Jahr wurde Stratus als erfolgreichster Sporthaflinger ausgezeichnet. Hierzu wurden die Erfolge der Turniersaison 2008 ausgewertet und anhand der erzielten Ranglistenpunkte eine Top Ten-Liste erstellt. „Diese Ehrung ist etwas ganz Besonderes für uns und natürlich werden wir auch in der nächsten Saison wieder die Turnierplätze unsicher machen“, freute sich Stefanie Beyschlag. Einige der Hengste standen nach der Ergebnisbekanntgabe zum freien Verkauf, von besonderem Interesse waren natürlich auch die Siegerhengste: Wolfgang Kreikenbohm aus Padenstedt sicherte sich den Sieger der Haflinger, der Siegerhengst der Edelbluthaflinger wird zukünftig im Stall des Landgestüts Moritzburg zu Hause sein. Aber auch die Vermarktung der anderen Hengste kam nicht zu kurz und so wurde auch hier noch fleißig verhandelt. Süddeutschlands beste Stuten - Blaues Band Während die Hengste in der Mittagszeit des zweiten Tages eine Pause genießen konnten, präsentierten sich die besten Haflingerstuten Süddeutschlands im Rahmen der Stutenprämierung „Blaues Band“ auf dem Laufsteg. Zehn Stuten präsentierten sich hintereinander im Ring und stellten sich der Richterkommission. Den dritten Platz belegte die Katalognummer eins - Amely. Die Anthony-Tochter aus einer Mars-Mutter stammt aus dem Zuchtgebiet Rheinland-Pfalz-Saar und ist aus der Zucht und im Besitz von Franz-Josef Koch aus Asbach. Die 1. Reservesiegerstute ist in Bayern keine Unbekannte: Nach ihrem Sieg bei den Edelbluthaflingern bei der Landesschau wusste Overa K von Niron/Silvano auch dieses Mal wieder zu überzeugen. Mit Ausstrahlung, Körperharmonie und einem tollen Bewegungsablauf sicherte sich die Stute aus der Zucht und im Besitz von Johann Kappelsberger (Dietramszell) den Reservesieg. Auch die Siegerstute des Blauen Bandes Navina von Andiamo aus einer Apikal-Mutter war 2009 auf der Landesschau bereits siegreich. Sie war Bayerns Beste bei den Haflingern. Mit ihrem weiblichen Ausdruck und den elastischen Bewegungen konnte sie das Richtergremium für sich gewinnen. Navina stammt aus der Zucht und dem Besitz von Maria Stadler aus Ziemetshausen. |
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| 08.10.2009 |
Süddeutsch gekörte Robustponys in Alsfeld 2009
Shetland Schäfershofs Kobold v. Kalypso, 2007, Fuchs, 86,5 cm Züchterin u. Besitzerin: Carmen Wolf, Geilsdorf ZV Sachsen-Thüringen Tango aus dem Westerwald v. Titus v. d. W., 2007, Braunfalbschimmel, 80 cm Züchterin u. Besitzerin: Sabine Schumacher, Racksen ZV Rheinland-Pfalz-Saar Ferdinand v. Falco van de Lorbaan, 2001, Dunkelfuchs Roan, 76 cm Züchter: Gerhard Wohlsperger, Bleyen Besitzerin: Katja Weitz, Reichelsheim ZV Hessen Geron v. Gigolo, 2007, Rappe, 101 cm, Züchter u. Besitzer: Christoph Heinrich, Zwickau ZV Sachsen-Thüringen / prämiert Toran von Obernissa v. Tarzan v. O., 2007, Fuchs, 102,5 cm Züchter u. Besitzer: Eberhard Weinschenk, Obernissa ZV Sachsen-Thüringen Marco von Obernissa v. Milano v. O., 2007, Fuchs, 102 cm Züchter u. Besitzer: Eberhard Weinschenk, Obernissa ZV Sachsen-Thüringen Aron van de Bekkenkamp v. Prins v. d. B., 2007, Fuchsschecke, 101 cm Züchter: A. J. Kevelam, Niederlande Besitzer: Erika Roßkopf, Monheim-Warching ZV Bayern / prämiert, Rassesieger Shetland DEUTSCHES PARTBRED SHETLAND PONY Charlie Brown aus dem Westerwald v. CC´s Captain Future, 2007, Braunschecke, 76 cm Züchterin u. Besitzerin: Sabine Schumacher, Racksen ZV Rheinland-Pfalz-Saar WELSH B Nico v. De Mustert Nicolay, 2007, Fuchs / helles Langhaar, 124 cm Züchter u. Besitzer: Albert Steet, Schwarzach ZV Bayern Windtänzer v. Frankenhoeh´s Merlin, 2006, Fuchsschimmel, 125 cm Züchterin u. Besitzerin: Karin Krings, Sinsheim ZV Baden-Württemberg WELSH C Akazienhof Jamie v. Quadriga´s Goodluck Junior, 2006, braun, 131 cm Züchter u. Besitzer: Bernd Lassel, Pöttmes ZV Bayern WELSH D Silberberg Watson v. Sydenham William, 2007, dunkelbraun, 156 cm Züchter u. Besitzer: Harald Keitel, Clingen ZV Sachsen-Thüringen FJORD Knut v. Kjartan BPrH, 2007, Hellbraunfalbe, 144 cm Züchter u. Besitzer: T. u. D. Bindenberger, Weilburg ZV Hessen Dyon v. Dylan, 2007, Hellbraunfalbe, 142 cm Züchter u. Besitzer: ZG Pfaff-Ohrndorf, Neuenstein ZV Hessen Vajeur v. Valoer Halsnaes, 2007, Hellbraunfalbe, 146 cm Züchter u. Besitzer:: E. u. R. Eitenmüller, Mossautal ZV Hessen prämiert, Rassesieger Fjord und Gesamt-Reservesieger Rongar v. Rann, 2006, Hellbraunfalbe, 146 cm Züchter u. Besitzer: Georg Lehrhuber, Geisenhausen ZV Bayern Jenrik v. Jannik Gaerum BPrH, 2003, Hellbraunfalbe, 145 cm Züchter: Annette Weber-Meixner, Krefeld Besitzer: Heike Schulz u. Holm König, Pirna ZV Sachsen-Thüringen |
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| 27.09.2009 |
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| Käufer aus 10 Nationen sorgen für eine erfolgreiche Stutfohlenauktion am Fohlenhof Ebbs
Der jährliche Höhepunkt im Pferdeabsatz von ganz Österreich ist die größte Verkaufsveranstaltung für Zuchtpferde, die Haflinger Fohlenversteigerung in Ebbs, was sie auch heuer wieder eindrucksvoll unter Beweis stellen konnte. Annähernd 200 Fohlen wurden bei der heutigen Auktion verkauft und wechseln in Stallungen in ganz Europa. Mehr als 5.000 Besucher boten bei einer Rekordkulisse einen großartigen Rahmen, heuer bei strahlendem Sonnenschein vor dem Kaisergebirge. Die Ebbser Auktion legt auch den jährlichen Index nach dem Haflinger in aller Welt verkauft werden fest und besonders erfreulich ist, dass dies heuer in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wieder mehr als positiv geglückt ist. Im Verbandsgebiet Tirol, dem Ursprungszuchtgebiet der Rasse Haflinger, wo er auch heute noch ausschließlich in Reinzucht seit 20 Generationen gezogen wird, gibt es ca. 5.000 Haflinger, weltweit gibt es über 300.000. Geboren werden ca. 800 Fohlen von denen die meisten in den eigenen Stallungen bleiben, 250 werden verkauft und auf der Auktion in Ebbs angeboten. Die Fohlen des Jahrgangs 2009 erzielten wiederum einen hervorragenden Durchschnittspreis, auch wenn der Durchschnitt heuer leicht rückläufig war, sind die Preise im internationalen Vergleich immer noch mehr als sensationell und mindestens doppelt so hoch wie in allen anderen Zuchtgebieten. Der Preis auf der heurigen Auktion ist vor allem deshalb sehr erfolgreich, da die Fohlen der Klasse IIa, bis auf wenige Euro, genau den gleichen Preis von etwa € 1.100,-- wie im vergangen Jahr erzielten. Die Klasse IIa+ hat einen neuen Preisrekord gebracht, denn in dieser Kategorie gab es eine Steigerung um fast € 200,-- auf einen Durchschnittspreis von ca. € 2.500,-. Der Gesamtrückgang im Durchschnittspreis ist daher ausschließlich auf die Klasse I zurückzuführen, in der der Durchschnittspreis ca. € 6.000,-- erreichte, was einen deutlichen Rückgang bedeutete. Dies ist vor allem auch darauf zurückzuführen, dass 17 in Klasse I eingestufte Fohlen vor der Auktion noch abgemeldet wurden. Insgesamt kann man daher von einer mehr als erfolgreichen Auktion sprechen, da bei den meisten Fohlen ein Preisanstieg und daher nicht einmal Stagnation, geschweige dem ein Rückgang zu verzeichnen war. Die Klasse I mit € 6.000,-- Durchschnitt, ist immer noch sensationell für die Rasse Haflinger. Das teuerste Fohlen war Fella von Franz Bramböck aus Angath und wechselt in den Stall von Mag. Paul Greiter in Serfaus. Diese Tochter des Hengstes Nordtirol, erzielte einen Preis von beinahe € 25.000,--. Neben den Züchtern aus Tirol die als größte Käufergruppe zu verzeichnen waren, gingen sehr viele Fohlen nach Deutschland, Tschechien und Frankreich. Aber auch die Züchter aus Belgien, den Niederlanden, Dänemark, Schweden und Italien konnten wiederum hervorragende reingezogene Haflinger aus Tirol für Ihre Zucht erwerben. Die Auktion in Ebbs hat jedenfalls unter Beweis gestellt, dass die Tiroler Haflinger auch in der Wirtschaftskrise begehrt sind, ein leichter Preisrückgang in einer von drei Klassen von einem enorm hohen Niveau ist sicherlich verkraftbar und eigentlich nur eine normale jährliche Schwankung und Preissteigerungen in den anderen Kategorien machen die Auktion 2009 zu einer der erfolgreichsten in der Geschichte. Am Sonntag fand die Tiroler Landeshengstschau statt, bei der alle Zuchthengste aus dem Verbandsgebiet Tirols, das sich auch auf die Bundesländer Vorarlberg und Salzburg erstreckt, gezeigt wurden. In der Kategorie der Hengste 12 bis 29 Jahre gewann liz.200/T Abendstern vor liz.181/T Nordtirol. In der Klasse der Hengste 7 bis 9-jährig, siegte liz.295/T Novembernebel, vor liz.280/T Wolfgang. Besonders spannend war die Gruppe der 3 bis 6-jährigen Hengste und in dieser Kategorie konnte sich liz.390/T Alphonso vor dem Hengst liz.350/T Stainz durchsetzen. Gesamtsiegerhengst der Schau wurde schließlich noch einmal der Weltsiegerhengst liz.200/T Abendstern. Gesamtreservesieger wurde liz.295/T Novembernebel. Einen genauen Bericht über diese Hengstschau, die Auktion mit den exakten Preisstatistiken und Informationen zu den einzelnen Linien und Fohlen, mit vielen Fotos ist in unserer nächsten Ausgabe der Zeitschrift Haflinger Pferde zu finden. Den Abschluss im Zuchtjahr 2009 bildet wie immer die Hengstkandidatenauswahl, bei der ca. 50 Hengstfohlen aus allen 7 Blutlinien am Mittwoch, dem 14. Oktober ab 10.00 Uhr am Fohlenhof Ebbs vorgestellt werden. Alle Besucher waren jedenfalls am Auktionswochenende 2009, welches bereits am Freitag mit einem von den unzähligen Besuchern aus aller Welt begeistert gefeierten Schauprogramm begonnen hatte, von den reingezogenen Tiroler Haflingern überzeugt und schauen bereits jetzt mit Spannung der Haflinger Weltausstellung 2010, vom 2. – 6. Juni, entgegen. haflinger-tirol.com |
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| 17.09.2009 |
ORIGINAL HAFLINGER PFERDE Deutschland (OHD) e.V. gegründet
Am 17. September 2009 fand auf Initiative mehrerer Haflingerzüchter aus verschiedenen Bundesländern in Hannover die Gründungsversammlung einer Dachorganisation für Original Haflinger Pferde in Deutschland statt. Der Verein führt den Namen ORIGINAL HAFLINGER PFERDE Deutschland (OHD) e.V. Die Versammlung wurde vom 1. Vorsitzenden der „IG Haflinger Hannover“, Horst Meisert, geleitet. Horst Meisert wurde zum 1. Vorsitzenden gewählt. Nach einstimmiger Willensbekundung der Mitglieder wurde der Antrag des Vereins zur Eintragung in das Vereinsregister beim Amtsgericht Hannover gestellt. Vom zuständigen Finanzamt wurde schriftlich bestätigt, dass die Satzung den Vorschriften für „Steuerbegünstigte Zwecke“ (sogen. Gemeinnützigkeit) entspricht. Der Verein tritt gemäß seiner Satzung für die Förderung der Zucht, Haltung und Verbreitung des Original Haflinger Pferdes ein. Der Verein tritt darüber hinaus für die Erhaltung, Pflege und Verbreitung des über Jahrzehnte gewachsenen guten Images des Original Haflinger Pferdes als ideales Familienpferd für Freizeit und Sport ein, sowie für die Einhaltung des geltenden Tierschutzrechtes, insbesondere die Pferdezucht und –haltung betreffend. Der Verein setzt sich für die Herauszüchtung der ox-Genanteile aus der deutschen Haflingerpopulation ein. Er strebt die Reinzucht des Haflinger Pferdes an. gez. Horst Meisert 1. Vorsitzender ORIGINAL HAFLINGER PFERDE Deutschland (OHD) e.V. Erste Stellungnahmen von Züchtern und Zuchtorganisationen aus dem In- und Ausland zur Gründung der OHD: Hannes Schweisgut, Präsident der Welt Haflinger Vereinigung, Ebbs/Tirol: „Mit der Gründung dieser echten Haflinger-Vereinigung ist das Tor zur Haflingerwelt wieder offen.“ Hans-Heinrich Stien, Vorsitzender Pferdestammbuch Schleswig-Holstein und Hamburg e.V. und Vorsitzender der AGP in der FN: „Ich habe schon vor 2 Jahren eine bundesweit tätige Vertretung der Haflingerzüchter gefordert und begrüße die Gründung der neuen Organisation“. Wolfgang Kreikenbohm, Pony-Park Padenstedt, Haflingerzüchter: „Ich bin davon überzeugt, dass diese Vereinigung dazu beitragen wird, den Original Haflinger Pferden auch in Deutschland wieder die Stellung zu verschaffen, die ihnen in ihrer Unübertrefflichkeit als charakterfeste, sportliche Freizeitpferde zusteht.“ Susanne Feddersen, Vorsitzende des Haflinger Freundeskreis Schleswig-Holstein und Hamburg e.V., Autorin des Buches „Haflings blonde Pferde“: Die Gründung einer bundesweiten Vertretung der Züchter der Haflinger Pferde war längst überfällig.“ Wilfried Pape, Haflingerzüchter, Syke/Hannover, „Ich freue mich, dass nunmehr die Haflingerzüchter wieder eine Rassevertretung in Deutschland haben.“ Wilhelm Lörcher, Haflingerzüchter, Wolfenbüttel/Hannover: „Es musste etwas in dieser Richtung geschehen und ich befürworte die Gründung.“ Dagobert Vester, Vorsitzender 1. Haflingerreinzucht- u. Sportverein Deutschland e.V., Hennef/Rheinland: „Eine gute Sache, die Gründung, eine gute Nachricht.“ Dr. Katja Paschke, Haflingerzüchterin, Schwieberdingen/Baden-Württemberg,: „Endlich gibt es für uns Züchter des Originalen Haflingers auch eine entsprechende Interessenvertretung. Ich freue mich sehr darüber und biete gerne meine Unterstützung an.“ Hans Demleitner, Haflingerzüchter, Kochel/Bayern,: „Gute Sache, ich mache mit.“ Alois Högner, Haflingerzüchter, Bayern: „Ich freue mich über die Gründung und biete meine Mitarbeit an.“ Volker Herrmann, Haflingerzüchter, Karlsbad/Baden-Württemberg: „Ich befürworte die Gründung und halte sie für eine gute Sache.“ Dieter Nonn, Haflingerzüchter, Thüringen: Ich begrüße die Gründung und mache mit.“ Sepp Waldner, Haflingerzüchter, Südtirol: „Ich wünsche euch mit dem Verein „Original Haflinger Pferde Deutschland“ viel, viel Erfolg. Ich bin ein überzeugter Züchter von Reinzucht-Haflingern und begrüße die Gründung des Vereins.“ Siegfried Babel, Haflingerzüchter, Sulzburg/Bayern: „Die Gründung dieses Vereins war schon lange notwendig. Damit haben hoffentlich auch die Original Haflinger Pferde wieder mehr Gewicht in der FN.“ Dietmar Noack, Haflingerzüchter, Lübbenau Sachsen-Brandenburg: „Ich begrüße die Gründung und hoffe, dass sich der Verein zu einer bundesweit offenen Vertretung des Original Haflinger Pferdes entwickeln wird.“ Norbert Briesemeister, Haflingerzüchter, Mecklenburg-Vorpommern: „Ich befürworte die Gründung dieser Organisation, da damit dazu beigetragen wird, dass das Original Haflinger Pferd seinen Stellenwert aufgrund seiner Qualität behält.“ Gerhard Kieffer, Haflingerzüchter, Ruppichterodt/Rheinland,: „Diese Initiative ist zu begrüßen, damit haben die Original Haflinger Pferde eine neue Heimat.“ Christopf Alfermann, Haflingerzüchter NRW: „Ich gebe meine vollste Unterstützung und hoffe, dass sich daraus eine unabhängige Vertretung für das Original Haflinger Pferd entwickeln wird.“ Norbert Schumacher, Präsident Studbook Luxemburg: „Ich kann es nur begrüßen, dass der Verein Original Haflinger Pferde Deutschland gegründet worden ist, und hoffe auf eine gute Zusammenarbeit.“ Albert Peter, Präsident Schweizerischer Haflingerverband: „Eine Vereinsgründung wie die OHD ist immer zu begrüßen. Stellt sie doch das Haflinger Pferd in den Mittelpunkt, wobei ich mir sicher bin, dass alle Facetten um einen Verein herum auch sehr positiv zu werten sind. Wünsche der OHD alles Gute für die Zukunft.“ |
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| 30.08.2009 |
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| Nakuri und Tessa neue Bundes-Champions
Eine Woche vor dem großen Championatswochenende in Warendorf wurden im sächsischen Moritzburg bei Dresden bereits die ersten beiden Champions gekürt. Im leichten Einspänner-Wagen geprüft auf Bewegung, Durchlässigkeit, Stellung und Biegung sowie Dehnungsbereitschaft sollen die vier- und fünfjährigen Fahrpferde und Fahrponys ihre Eignung für den Fahrsport unter Beweis stellen. Beim deutschen Fahrpony-Championat Moritzburg waren erstmals Ponys aller Rassen zugelassen. Seit 2002 waren bisher nur Ponys der Rassegruppe Deutsches Reitpony startberechtigt. Die Erweiterung kostete allerdings den alten Titel "Bundes-Championat", stattdessen war ein bundesweiters Moritzburger Fahrpony-Championat ausgeschrieben worden, allerdings mit unverändert strengen Qualifikationsanforderungen. Die neuen Chancen wußte der schon als Favorit angereiste, in Bayern gezogene Edelblut-Haflingerhengst Nakuri von Nebos II zu nutzen, meisterlich präsentiert vom frisch gebackenen Deutschen Meister der Pony-Einspännerfahrer und Mannschaftsweltmeister Herbert Rietzler aus Rettenbach im Allgäu. Nach Gangvermögen und Ausstrahlung konnte es keiner der Konkurrenten mit dem fünfjährigen Körungs- und Leistungsprüfungssieger aufnehmen. Vize-Champion wurde der erst vierjährige, von Landestrainer Siegfried Töpfer geschickt vorgestellte, in Thüringen gezogene Reitpony-Wallach Da Capo's Son von Da Capo vor der ebenfalls vierjährigen Reitpony-Stute Lovely Day vom Vollblutaraber Ghadif ox, präsentiert von ihrem Ausbilder und Besitzer Timo Heitmüller aus Mansfeld. |
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| 26.07.2009 |
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| Siegerstute Haflinger der Westfälischen Eliteschau 2009
Ne-Ne v.Nokia-Merlin aus dem Gestüt Helmut Bauhus, Selm-Bork |
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| 06.07.2009 |
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| Fjordfohlen zur Bundesschau nach Alsfeld
Bestes Fjordfohlen war ein Stutfohlen aus der Freya v. Igor, das auf der Stutenschau in Münster-Amesbüren vorgestellt wurde. Mit nach Alsfeld gehen ein Hengstfohlen v. Johnson aus der Inka v. Igor und ein Stutfohlen aus der Malina. Paul Rohlmann aus Münster-Wolbeck stellte die Fohlen vor. |
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| 30.06.2009 |
Bundes-Pferdefestival in Salgen
Tinker-Stute Shining ist Champion der Freizeitpferde Salgen (fn-press). Erstmalig gab es im Rahmen des Bundes-Pferdefestivals das Championat des Freizeitpferdes als Pilotprojekt. Junge Pferde im Alter von vier bis sieben Jahren wurden in vier verschiedenen Kategorien auf ihre Tauglichkeit als Freizeitpferde überprüft. Am Ende siegte die fünfjährige Tinker-Stute Shining aus Bayern (Vater: Tir-Na-Nog, Mutter: Sliah-Na Mban), die eine Woche zuvor bereits das Prädikat „Staatsprämienstute" erhalten hatte. Eine Dressuraufgabe, einen Fremdreitertest, einen Gruppen-Geländeritt und einen Gehorsams-Trail mussten die Pferde absolvieren. Shining und ihre Reiterin Heike Lauger (Georgensgmünd), die auch gleichzeitig die Züchterin ist, siegten am Ende mit einer Gesamtnote von 7,9. Auf den zweiten Platz kam die vierjährige Welsh Cob-Stute Epona Fiona (von Epona Pimur, Muttervater: Menai Welsh Patriot, Züchter: Bernhard Tschoepke, Schönborn) mit Ines Steidle (Neu-Bamberg) mit einer Note von 6,8. Der dritte Platz ging ebenfalls an einen Welsh Cob, an die fünfjährige Stute Timeless v. Bimberg Ivanhoe – Gerrig Brenin Balthasar (Züchter: Heiko Meinen, Apen) und der Reiterin Gabriele Mitnacht (Würzburg). Insgesamt starteten acht Pferde in dieser Prüfung. „Die Tinker-Stute ist schon im vergangenen Jahr durch ihre hervorragende Leistungsprüfung mit einer Note von 8,25 aufgefallen“, sagte Claudia Sirzisko (Poing), Zuchtleiterin des Bayerischen Zuchtverbandes für Kleinpferde und Spezialrassen. Nach einer ordentlichen Vorführung in der Dressur, steigerte sich die Tinker-Stute von Teilprüfung zu Teilprüfung. Beim Fremdreitertest durch Karin Bardenbacher aus Knül in Hessen zeigte sie große Kooperationsbereitschaft. „Sie ist sehr leichtrittig trotz ihres doch eher massigen Aussehens", sagte Bardenbacher nach dem Test. Im Gelände ging Shining durch das Wasser und bewältigte auch sonst alle Hindernisse. Auch die erst vierjährige Epona Fiona zeigte besonders im Gelände sehr viel Mut. Bei der abschließenden Gehorsamsprüfung mussten die Pferde über eine schmale Holzbrücke, durch einen Vorhang aus Flatterbändern, über eine Plane und weitere Aufgaben bewältigen. Ohne Probleme löste Shining auch hier die gestellten Aufgaben. „Ein Freizeitpferd sollte von jedem zu händeln sein, deswegen ist das Championat vom Grundprinzip schon eine tolle Idee“, sagte Shinings Reiterin Heike Lauger. „Aber die Anforderungen sind schon recht hoch für junge Pferde, besonders der Trail-Parcours hatte es in sich“, sagte Lauger, die ganz begeistert von ihrer Stute war. „Sie hatte das alles noch nie zuvor gemacht.“ „So ein Wettbewerb zeigt, welche Pferde wirklich als Freizeitpferd geeignet sind, viel mehr Züchter sollten dieses Championat nutzen, um die Tauglichkeit ihrer Pferde beweisen zu können", sagte Hans-Heinrich Stien (St. Peter-Ording), der als Organisator vom Vorstand der Abteilung Zucht der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), aus Schleswig-Holstein nach Bayern gekommen war. „Man hat gesehen, dass nicht eine Rasse dominiert, alle Rassen können mitmachen", ergänzte er. ew |
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| 16.06.2009 |
Anke Sendig-Jahn des Gestüts Meura ausgezeichnet
Meura - Überrascht und glücklich nahm Anke Sendig-Jahn vom Haflinger Gestüt in Meura am Freitag den Emily-Roebling-Preis des Verbands deutscher Unternehmerinnen (VdU) entgegen. Der mit 4000 Euro dotierte erste Preis wurde vom Verband anlässlich des dritten Unternehmerinnentags Mitteldeutschland in Suhl vergeben. Anke Sendig-Jahn leitet den Familienbetrieb, der von ihrem Vater als Zuchtstelle gegründet wurde. Auf dem Gestüt werden Pferde gezüchtet und artgerecht gehalten, Stutenmilch produziert und Pferdemist für die Wärmegewinnung verbrannt. Anke Sendig-Jahn weiß auch schon wofür sie das Preisgeld einsetzen möchte: "Uns fehlt noch eine Pelletierpresse für die Tiermistheizung." mehr unter: freies-wort.de |
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| 07.06.2009 |
10. Treffen der Fahrergemeinschaft Kiel/Rendsburg in Großkönigsförde am 6./7. Juni
Max Knauer aus Gettorf gewann mit Beifahrer Hans-Dieter Demuth siegte bei den Pony-Zweispännern mit seinen beiden Haflingern. |
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| 07.06.2009 |
Günzel gewann Kreismeisterschaft bei den Einspänner-Ponys am 6. und 7. Juni
Thomas Günzel , 1. FRV Nettelstedt, gewann Gold bei den Einspännern Ponys. Daniela Menke, Fahrclub Zwölf Eichen, holte Silber, Bronze erhielt Ulrike Hagedorn, Ländl. RFV St. Georg Pr. Oldendorf. bei den Kreusmeisterschaften Minden-Lübbeke. |
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| 31.05.2009 |
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| Dülmener - zwischen Geschichte, Freizeit und Sport
Dülmener Wildpferde sind ein lebendiges Stück der Geschichte Westfalens und des Pferdes. Ihre Herkunft verliert sich im Dunkel der Vorzeit. Erstmals erwähnt werden die wilden Pferde im Merfelder Bruch in einer Urkunde aus dem Jahr 1316. Noch heute leben ca. 350 Pferde unter dem Schutz des Herzogs vom Croy weitgehend vom Menschen unbeeinflusst im Wild-bahngestüt des Merfelder Bruch. Geschichte zum Anfassen! Durch ihr Schauprogramm versuchen die Mitglieder der Interessengemeinschaft des Dülmener Wildpferdes e. V. (IGD), dieses alte und seltene Kleinpferd in der Öffentlichkeit bekannt zu machen. Auf der einen Seite geben sie Einblicke in die Geschichte dieser Rasse. Wirt-schaftspferde verdeutlichen, dass Dülmener Wildpferde über Jahrhunderte den Lebensunter-halt von Kleinbauern und Handwerkern sicherten. Auf der anderen Seite demonstrieren die Mitglieder der IGD die Eignung von Dülmener Wildpferden als Partner in Freizeit und Sport. Die Pferde zeigen ihre vielseitige Einsatzmöglichkeit in Dressur, Springen, Westernreiten und Fahren. Sie spielen Fußball, zeigen Zirkuslektionen oder demonstrieren Gelassenheit bei Elementen der geführten und gerittenen GHP. Ihre besondere Nervenstärke zeigen die Pferde, indem sie Elemente der GHP–Prüfung gemeinsam mit einem Hund meistern, der z. T. sogar auf ihrem Rücken reitet. Den Rahmen des Schauprogramms bildet die Lebensgeschichte des 1993 in der Wildbahn des Merfelder Bruchs geborenen gekörten Hengstes „Bimbo“ von „Attila“. Der Dunkelgraufalbe stellt seine Zuverlässigkeit und Souveränität bei der Vorführungsmoderation vom Sattel aus immer wieder eindrucksvoll unter Beweis. Er demonstriert die Vielseitigkeit der Pferde durch Einsätze in Dressur, Springen und Distanzreiten. Zudem ist „Bimbo“ als Deckhengst sehr erfolgreich. 2007 wurden die Hengstfohlen „Ben Hur“ und „Nordstern“ geboren. Der 1996 geborene Bimbosohn „Alphart“ wird erfolgreich in Dressur- und Springprüfungen eingesetzt. 2008 präsentierte die IGD ihr Schaubild „Bimbo, der Wildbahnhengst“ beim Wildpferdefangtag, im Rahmen von PS–Pferdestärken im FS–Reitzentrum Reken und auf der Messe „Hund und Pferd“ in Dortmund. Ein jeweils halbstündiges Schauprogramm zeigte die IGD im LWL Freilichtmuseum in Hagen, im Mühlenhof–Freilichtmuseum in Münster sowie dreimal im Westfälischen Pferdemuseum Hippomaxx in Münster. In beiden Freilichtmuseen waren die Pferde den ganzen Tag über präsent. Museumsdurchritte waren eine gute Gelegenheit, sowohl die Gelassenheit der Pferde zu demonstrieren als auch als Photomotiv vor den historischen Gebäuden lebendige Geschichte Westfalens zu repräsentieren. Beim Ponyreiten konnten sich die Kinder von der Freundlichkeit der „wilden Pferde“ überzeugen. Die Pferde übernehmen sowohl im Schaubild als auch im Schauprogramm bestimmte Rollen. So ist zum Beispiel Bimbo als Moderatorenpferd im Einsatz, zeigt Dressurlektionen und Auf-gaben aus der GHP. Sein Sohn Alphart demonstriert die Eignung als Dressur- und Spring-pferd. Game–Boy spielt Fußball, Domino oder Pegasus zeigen Bodenarbeit, Dasty und Jopie Zirkuslektionen. Ballou zeigt sich als Freizeitkumpel beim Wanderreiten, während Pinocchio als Dressurpferd sportliche Leistungsfähigkeit demonstriert. Tamara, Luna, Nemo und Winnie zeigen beim Wildpferdefangtag, dass Dülmener Wildpferde auch vor der Kutsche eine gute Figur machen. Weitere Pferde kommen im Schauprogramm zum Einsatz. Ebenfalls im Schauprogramm aktiv sind die Maskottchen der IGD. Die Mischlingshündinnen „Laurin“ und „Paula“ zeigen sich als ideale Reitbegleithunde, Kaninchen „Momo“ begleitet die Wirt-schaftspferde. Das diesjährige Schauprogramm der IGD zeigte wieder deutlich: Das Dülmener Wildpferd weckt als lebendiges Stück Geschichte und vielseitiger, zuverlässiger und nervenstarker Part-ner für Freizeit und Sport das Interesse vieler kleiner und großer Zuschauer. „Bimbo“ und seine Freunde helfen dabei mit, den Bekanntheitsgrad des seltener Dülmener Wildpferdes zu erhöhen. Dabei demonstrieren sie, wie spannend und lebendig Geschichte sein und wieviel Spaß man gemeinsam mit den „wilden Pferden“ aus Westfalen haben kann. Wer selbst ein Dülmener Wildpferd besitzt, Lust hat, am Schauprogramm der IGD mitzuwir-ken und so die Pferde in der Öffentlichkeit bekannter zu machen, kann sich mit der Veranstal-tungsleiterin der IGD, Andrea Oedekoven (a.oedekoven@t-online.de) in Verbindung setzten. Text: Dr. J. Opora Weitere Infos: www.ig-duelmener.de. |
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| 31.05.2009 |
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| 50köpfige Haflingerherde ist heute wieder auf die Almen am Spitzstein übersiedelt
Ein immer wieder imposantes Schauspiel bietet sich pferde- und naturliebhabenden Wanderern alljährlich auf den Almwiesen am Spitzstein hoch über Ebbs. Eine Herde von 50 Hengsten des Fohlenhofes Ebbs streift durch das unwegsame Gelände, wendig und mit erstaunlicher Trittsicherheit. Von Mitte Mai bis Anfang Juli weiden die blondmähnigen Tiere mit dem großen Herz auf der Niederalm, der Buchauer-Alm in 1200 m Seehöhe, wandern anschließend bis 15. September zur Hochalm, der Klausen-Alm in 1500 m, und kehren von diesem Zeitpunkt an bis einschließlich 1. November zur Niederalm zurück. Seit exakt 50 Jahren wiederholt sich diese Ritual Jahr für Jahr und hat sich während dieser Zeit auch fest in der Freizeitplanung vieler Einheimischer und Gäste eingebrannt. Wer sich einmal den überwältigenden Anblick dieser sich freibewegenden Herde gegönnt hat, kann sich des Eindrucks nicht mehr erwehren, daß die ein- bis zweijährigen Jungtiere hier oben zuhause sind. Die Freiheit der Almwiesen ist für die an Jahren jungen Haflinger tatsächlich ein unentbehrlicher Höhenflug, denn nur durch großzügige Alpung gewinnt das Pferd seine typischen Charaktereigenschaften. Die Ausdauer, Härte, Widerstandskraft und starke Gesundheit des Haflingers werden von der Natur der Tiroler Berge maßgeblich geprägt. Die Buchauer-Alm bzw. die Klausen-Alm können von Tiroler Seite von Erl, von bayrischer Seite von Aschau aus erwandert werden. Nicht nur der Blick auf die Haflinger-Herde und den zauberhaften Chiemsee lohnen die Anstrengungen, schließlich ist bekanntlich gerade beim Wandern noch immer der Weg das eigentliche Ziel ... |
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| 17.05.2009 |
"60 Jahre Haflinger Pferdezuchtverein Mittleres Unterinntal"
Ergebnisse der Jubiläumsausstellung Gesamtsiegerstute des Ausstellung EL18375/T Lerke, Dengg Rudi & Millinger Tina, Münster Reservesiegerstute des Ausstellung 18547/T Beauce, Wagner Johann, Münster Klassenergebnisse: Mutterstuten 10 bis 22 Jahre (geb. 1987 - 1999) E17137/T Bela, Kolednik Konrad, Stans 17262/T Rebana, Wagner Johann, Münster Mutterstuten 4 bis 9 Jahre (geb. 2000 - 2005) EL18375/T Lerke, Dengg Rudi & Millinger Tina, Münster 18547/T Beauce, Wagner Johann, Münster Galtstuten 4 bis 25 jahre (geb. 1984 - 2005) 17263/T Fergi, Wagner Johann, Münster 18549/T Jelena, Meixner Andrea, Wiesing 3-jährige Jungstuten geb. 2006 18759/T Belsy, Kolednik Konrad, Stans 18885/T Saoina, Wagner Johann, Münster 2-jährige Jungstuten geb.2007 Madlen, Kolednik Konrad, Stans Navaja, Knapp Martin, Wiesing 1-jährige Jungstuten geb. 2008 Alina, Hechenblaickner Peter, Bruck/Ziller Centava, Theuretzbacher Manfred, Wiesing |
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| 03.05.2009 |
Jubiläumsausstellung "45 Jahre Haflinger Pferdezuchtverein Wipptal-Stubai" am 3. Mai
Ergebnisse der Jubiläumsausstellung "45 Jahre Haflinger Pferdezuchtverein Wipptal-Stubai" in Steinach - Tienzens am 3. Mai 2009 Gesamtsiegerstute des Ausstellung 18446/T Feva, Pajk Karl & Kathrin, Mieders Reservesiegerstute des Ausstellung 17932/T Niretta, Eigentler Hermann & Lukas, Telfes Klassenergebnisse: Mutterstuten 11 bis 19 Jahre (geb. 1990 – 1998) E15908/T Rena, Riedl Josef, Steinach 17088/T Aline, Ranalter Elisabeth, Fulpmes Mutterstuten 7 bis 10 Jahre (geb. 1999 – 2002) 17932/T Niretta, Eigentler Hermann & Lukas, Telfes L17360/T Perjen, Eigentler Hermann & Lukas, Telfes Mutterstuten 4 bis 6 Jahre (geb. 2003 - 2005) 18446/T Feva, Pajk Karl & Kathrin, Mieders 18450/T Raissa, Riedl Josef, Steinach galtstuten 4 bis 27 jahre (geb. 1982 – 2005) L17467/T Farah, Pajk Karl & Kathrin, Mieders E14684/T Silva, Ruech Georg, Mieders 3-jährige Stuten geb. 2006 18791/T Thresi, Penz Helmut, Steinach 18792/T Ariell, Penz Thomas, Steinach 2-jährige Jungstuten geb.2007 Thalja, Pajk Karl & Kathrin, Mieders Sternlein, Schöpf Roland, Matrei 1-jährige Jungstuten geb. 2008 Wisconsin, Huymann Madeleine, Axams Adina, Eigentler Hermann & Lukas, Telfes |
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| 02.05.2009 |
Jubiläumsausstellung "60 Jahre Haflinger Pferdezuchtverein Zillertal" am 2. Mai
Ergebnisse der Jubiläumsausstellung "60 Jahre Haflinger Pferdezuchtverein Zillertal" in Zell am Ziller am 2. Mai 2009 Gesamtsiegerstute des Ausstellung EL18357/T Melena, Rauch Victoria & Helena, Schwendau Reservesiegerstute des Ausstellung EL18289/T Rivella, Neuner Hannes & Andrea, Schwendau Klassenergebnisse: Mutterstuten 12 bis 21 Jahre (geb. 1988 – 1997) EL16747/T Reims, Neuner Marina, Schwendau EL16708/T Selina, Neuner Hannes & Andrea, Schwendau Mutterstuten 7 bis 10 Jahre (geb. 1999 – 2002) 17896/T Caruh, Kainzner Friedl, Finkenberg EL17947/T Seruna, Neuner Hannes & Andrea, Schwendau Mutterstuten 4 bis 6 Jahre (geb. 2003 – 2005) EL18357/T Melena,Rauch Victoria & Helena, Schwendau EL18289/T Rivella, Neuner Hannes & Andrea, Schwendau Galtstuten 4 bis 20 Jahre (geb. 1989 – 2005) EL17228 Vinea, Neuner Hannes & Andrea, Schwendau 18358/T Roma,Warmuth Julia, Schwendau 3-jährige Jungstuten geb. 2006 18784/T Reliena, Neuner Marina, Schwendau 18780/T Hernanda, Dornauer Paul, Brandberg 2-jährige Jungstuten geb. 2007 Rabea, Neuner Hannes & Andrea, Schwendau Remise, Emberger Hans, Gerlos 1-jährige Jungstuten geb. 2008 Myrenda, Rauch Victoria & Helena, Schwendau Casillasa, Neuner Marina, Schwendau |
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| 01.05.2009 |
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| Stammbucheintragung Anfang in Meran zeigte hohes Niveau
Mendy, eine würdige Miss Südtirol Die zentral organisierte Stammbucheintragung gibt es in Südtirol bereits seit Anfang der Neunziger Jahre. Und jedes Jahr bestätigt sich aufs Neue, dass die Initiative mit sehr viel Weitsicht eingeführt wurde und längst ein tragendes Element der Zucht im Ursprungsland ist. Am 3. Mai ist mit der Siegerehrung die Eintragung des Jahrganges 2006 zu Ende gegangen. Knapp 200 Haflinger waren gemeldet, 183 wurden vorgestellt, bis auf 2 erreichten alle die Mindestbewertung, 49 entsprachen der ersten Zuchtwertklasse. Wenn man von der Nationalen Haflinger Hengstkörung einmal absieht, dann ist die Stammbucheintragung in Meran mit Sicherheit die bedeutendste Zuchtveranstaltung Italiens, und es gibt auch nirgendwo in Europa eine vergleichbare Initiative. Sie hat enorm viel Aussagekraft, sie zeigt unverfälscht Entwicklungen auf. Daher hält die Verbandsleitung weiterhin an dieser Form fest, wenn auch manchmal einzelne Züchter eine dezentrale Erhebung in den Vereinen lieber hätten. Bei der Stammbucheintragung in Südtirol wird der gesamte Jahrgang vorgestellt, nicht nur die Qualitätsspitze, sondern alle, gute und weniger gute Pferde. Züchter, Besucher und Rasseexperten waren sich einig: der Jahrgang 2006 war sehr ausgeglichen und von hoher Qualität. Zahlen und Fakten Südtirols Bestand an Jungpferden ist seit Jahren konstant. Es wurden 183 Pferde vorgestellt (2008 waren es 184), 49 erreichten Klasse IB (44), 97 IIA (93), 34 IIB (31), 1 wurde zurückgestellt (9) und 2 wurden nicht aufgenommen (3). Auffallend Größenordnung des Idealhaflingers von 144 bis 152 cm Im Zuge der Überarbeitung der Exterieurbeurteilung hat die Zuchtkommission eine vorläufige Maßnahme getroffen, mit der gewisse größenspezifische Vorzugskriterien bei der Bewertung des modern im Typ stehenden Haflingers zur Anwendung gelangen. Die Größenordnung sollte von 144 bis 152 cm sein, wobei Pferde, die nicht in diese Skala fallen, keinesfalls aus dem Zuchtbuch ausgeschlossen werden; allerdings ergeben sich Einschränkungen bei der Vergabe der Bewertungsnoten. - Als Sehr Gut und Ausgezeichnet in Typ und Adel können lediglich solche Pferde gewertet werden, die zum Zeitpunkt der Eintragung in das Stut- oder Hengstbuch oder bei der Nachbewertung eine Größe zwischen 144 und 152 cm aufweisen. - Als Sehr Gut (IB) und Ausgezeichnet (IA) können nur Pferde bewertet werden, die bei allen Kriterien mindestens als Gut beurteilt wurden. Damit will die Technische Kommission auch erreichen, dass die rassetypischen Merkmale des Haflingers nicht durch ständig zunehmende Körpergröße verloren gehen. Die neuen Kriterien treten ab 1. August 2009 in Kraft. Die fünf Siegerpferde Höhepunkt der Veranstaltung war naturgemäß die Reihung der erstklassigen Jungstuten, welche nach ihrer Musterung im Freilauf ein weiteres Mal gemeinsam aufgestellt und begutachtet wurden. Schlussendlich machten die Rasseexperten Dr. Erich Messner, Giovanni Rigozzi und Valerio Raschetti Mendy BZ23607 von Nils BZ297 aus der Farabella BZ21402 - dreijährig ebenfalls Jahrgangssiegerin - zur Siegerstute und Malina BZ23674 von A-Darwin CN10256 aus der Bellamona BZ371X zur I. Reservesiegerin. Während die neue Miss Südtirol sehr viel Rassetyp, Harmonie und vor allem sehr gute Bewegungen aufweist, besticht die Reservesiegerin durch ausgezeichnete Rassemerkmale. Auch die drittplatzierte Mitzi BZ23594 von Wind BZ21856 aus der Rita BZ14757 war in allen Kriterien sehr überzeugend und hat zum Siegerduo hervorragend dazugepasst. Die an vierte und fünfte Stelle gereihten Jungstuten hatten deutlich mehr Rahmen, etwas weniger Rassetyp, aber sehr gute Bewegungen. |
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| 08.04.2009 |
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| Mon Karath einziger Haflinger beim Finale des Freispringwettbewerbs
Der Mon Ami-Sohn aus dem Gestüt Mafred Billig aus Hürtgenwald erhielt in Münster-Handorf am 8. April die Gesamtnote 7,70 |
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| 29.03.2009 |
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| Kaltblut- und Haflingerhengstschau Alsfeld
Alsfeld. Sehr gut besucht war wieder die Kaltblut- und Haflingerhengstschau zu der am letzen Sonntag im März der Haflingerzuchtverein Hessen in Zusammenarbeit mit dem Kaltblutzuchtverein Hessen ins Pferdezentrum Alsfeld eingeladen hatte. Die fachliche Moderation für die Haflinger und Edelbluthaflinger übernahm Bernd Reyer (Wabern), der Vorsitzende des dem Zuchtverbands für deutsche Pferde (ZfdP) angeschlossenen Haflingerzuchtvereins Hessen. Er richtete in seiner Begrüßungsrede einen ganz besonderen Dank an alle Helfer, ohne die die Durchführung einer solchen Veranstaltung gar nicht möglich sei. Im ersten Programmteil wurden die Kaltblut-, Haflinger- und Edelbluthaflingerhengste einzeln an der Hand und im Freilaufen vorgestellt. Eine gute Gelegenheit für die Züchter, sich einen Eindruck vom Exterieur, Interieur und Bewegungsablauf der Vererber zu verschaffen. Nach der Mittagspause ging es mit einem Schauprogramm weiter, in dem die Hengste ihr Können unter dem Sattel oder im Geschirr unter Beweis stellen konnten. Vielseitig gestaltete sich das Programm der Haflinger. Die beiden Reinzuchthaflinger Aaron-B (von Antinor/Sohler/Nissl) und Adelshüter (von Amsterdam/Liz. Nordtirol/Afghan II; beide ausgestellt von der Haflingerzucht Bernd Reyer, Wabern-Harle) demonstrierten unter ihrer Reiterin Saskia Reyer in Dressurschaubildern ihre Bewegungsstärke und Rittigkeit. Harmonisch, viel Vertrauen und Ruhe ausstrahlend, präsentierte sich der Reinzuchthaflinger Natalis von (Nogales/Marlon /Stromboli; Aussteller Haflingerhof Gönnern, ZG Müller, Angelburg) unter dem Sattel von Anna-Maria Müller. Die Hengsthaltergemeinschaft Manfred Hohmann und Marcus Mihm aus der Rhön präsentierte ihre Edelbluthaflingerhengste Nathian (von Nastral/Atlas I/Hofgast) und Sole Mio (von Sandro/Nerv/Nadin) als „Starkes Duo“ in einem von Carolin Hohmann und Angela Fröhlich gerittenen Pas de deux und sorgte für besonderes Entzücken mit dem Schaubild „Frühling in der Rhön“, zu dem zwei Stuten mit typvollen Fohlen des Edelbluthengstes Sole Mio auftraten. Rasant stellten sie zudem Nathian und den dreijährigen, im Herbst 2008 in Kreuth gekörten Nogales (von Nathian/Asko/Norden; Aussteller Christian und Wilhelm Trabert, Nüsttal) im Fahrschaubild „Heiße Räder“ vor, bei dem sie Vater (Nathian) und Sohn (Nogales) gemeinsam vor den Marathonwagen gespannt hatten und damit gegen Tanja Schmelz vom Lauterbacher Fahrstall Schmelz mit ihrem Haflingergespann anfuhren. Als Gast hatten sie den Hengst Stratus (von Steinach/Applaus) mit seiner Reiterin Steffi Beyschlag eingeladen. © Text und Fotos: Sylvia K. Brehm |
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| 10.03.2009 |
Luxemburger Hengste
Folgende Haflinger Hengste sind im Zuchtverband Stud-Book Luxembougeois du Cheval de Sang für das Jahr 2009 gekört sowie anerkannt. Besitzer: Peter Blick D-Mosbruch Nevos 343430457199 geb: 13.05.1999. V: Nastral 447193690 M: St.Pr.St.“H” Ariane 440307393 Blutanteil 0,000 % Agro DE 451510233603 geb: 18.02.2003. V: Amadeus DE 302020010189 M: Palmiera DE 302022742296 Blutanteil: 0.000 % Almati DE 451510333004 geb: 09.03.2004. V: Avalon DE 302027692900 M: Carisma DE 30202150699”H” Blutanteil 0,000 % Alando DE 451510526305 geb: 16.02.2004. V: Avalon DE 302027692900 M: Morgengold DE 302021507091 Blutanteil: 0,000 % Deckstation: Peter Blick Höhenweg 1 D-56767 Mosbruch Tel: 004926921030 Besitzer: Hoffmann-Lucas Liliane & Jean L-Dudelange Nikita du Kraizbierg Lux202000704 geb: 06.05.2005. V: Nash DE 836100546 M: Holly du Kraizbierg „H“L300004996 Blutanteil: 3,907 % Nero du Kraizbierg Lux202000806 geb: 16.02.2006. V: Nash DE 836100546 M: Anabelle du Kraizbierg “H” “E” LUX202001400 Blutanteil: 3,125 % Deckstation: Hoffmann-Lucas Liliane & Jean 10, rue Mme Mayrich L-3489 Dudelange Tel: 00352 511535 Besitzer: Hoffmann Conny L-Dudelange Woodstock DE 481830103205 geb: 11.02.2005. V: Wildbach DE 381836030898 M: Paula DE 381838000293 Blutanteil: 6,250 % Deckstation: Hoffmann Conny 10, rue Mme Mayrich L-3489 Dudelange Tel: 00352 511535 Besitzer: Hoffmann-Lucas Liliane L-Dudelange Alvarez DE 481830041904 geb: 22.05.2004. V: Aaron-B 021933598 M: Odessa DE 381832544997 Blutanteil: 1,563 % Deckstation: Hoffmann Liliane 10, rue Mme Mayrich L-3489 Dudelange Tel: 00352 511535 Besitzer: Gales René L-Michelau Abendrot DE461616001601 geb: 12.03.2001. V: Amsterdam DE361610038696 M: Wanja St.Pr.St. DE 341411366396 Blutanteil: 0,000 % Deckstation: Gales René 10, Griffelslee L-9171 Michelau Tel: 00352990043 Besitzer: Dagobert Vester D-Hennef/Kurenbach Liz Steinwind BZ 246 geb: 29.02.1996. V: liz Starobin LB:A00104 M: Nicky LB:A12300/T Blutanteil: 0,000 % Liz Attila DE 3026641096 geb: 01.03.1996. V: Alpenstein LB:A00150/T M: Hanja LB:A14554/T Blutanteil: 0,000 % Aladdin Van het Bakkershof DE 402028970003 geb: 23.04.2003. V: liz Attila 222/TH219899VRH M: Angola AUT284284219907 HSB Blutanteil: 0,000 % Antillis DE 410106007005 geb: 16.02.2005. V: Amadeus DE 302020010189 M: Verb.Pr.St.”H” Vonda DE302028923098 Blutanteil: 0,000 % Deckstation: Dagobert Vester Stöckerfeld 8 D-53773 Hennef/Kurenbach Tel: 004922447887 Für weitere Informationen wenden Sie sich an Edy Biot Zuchtleiter und Zuchtbuchführer 13, rue des Jardins L-4961 Clemency Tel: 00352 502069 |
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| 07.02.2009 |
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| Tiroler Hengstkörung 2009
Der erste große Auftakt im Zuchtgeschehen des Jahres 2009 findet wieder mit der Tiroler Hengstkörung am 7. Februar 2009 am Fohlenhof in Ebbs statt. Das Zuchtjahr beginnt traditionell mit der Hengstkörung immer am ersten Samstag im Februar. Heuer ist dies der 7. Februar, und bereits jetzt, in der züchterisch ruhigen Zeit, freuen sich viele auf diesen Auftakthöhepunkt. In diesem Monat werden bereits die ersten Fohlen geboren sein, das Interesse gilt aber den zukünftigen Vererbern und internationalen Zuchthengsten. Die Bedeutung der Körung, die jährlich in Ebbs am 1. Samstag im Februar stattfindet, wird dadurch verständlich. Zuchtexperten aus den USA, Dänemark, Schweden, Niederlande, Belgien, Luxemburg, Frankreich, Schweiz, Deutschland, Italien, Slowenien und natürlich aus ganz Österreich werden nach Ebbs kommen, um der Auswahl der neuen Deckhengste beizuwohnen. Die Hengste aus Tirol sind ein ganz besonderes Markenzeichen, da sie auch unter anderen Bedingungen aufgezogen sind, als die meisten anderen Haflinger-Hengste weltweit. Die Tiroler Junghengste werden nach drei Vorbesichtigungen im Geburtsjahr bereits als Absetzer Anfang Oktober gemeinsam in einer Herde von ca. 20 Hengstanwärtern über zweieinhalb Jahre aufgezogen. Dabei gilt das Hauptaugenmerk der natürlichen Haltung, dazu gehört selbstverständlich die Herde, da das Pferd ein Herdentier ist. In den Wintermonaten werden die jungen Hengste in drei Jahrgänge aufgeteilt und in den Stallungen in drei Gruppen gehalten. Beim täglichen Auslauf bei jedem Wetter, ob bei Schnee, Regen oder eisigen Temperaturen von bis zu minus 25 Grad, werden die Herden aber gemeinsam gehalten. Von Mitte Mai bis Ende Oktober kommen dann die Junghengste zusammen in einer Herde auf die zwei Hengstalmen. Dort werden sie ganz natürlich, nach einer kurzen Futterumstellung, ohne jegliches Zufüttern, Pflegen, individuelles Betreuen oder spezielles Vorbereiten gehalten. Die Futterbasis stellen biologische Wiesen mit Alpenkräutern dar, da die Almen, welche vom Haflinger Pferdezuchtverband Tirol mit seinen Hengsten seit 1949 durchgehend beweidet werden, nie gedüngt oder mit Unkrautvernichtern und ähnlichen chemischen Mitteln bearbeitet wurden. Die Alpung ist aber auch aus anderer Sicht von enormem Vorteil, durch die Herde und die natürliche Haltung, ohne menschlichen Einfluss, können sich die Hengste so entwickeln, wie es genetisch und mental natürlich der Fall ist. Der Faktor Mensch wird dadurch bis zur Körung praktisch ausgeschaltet. Die Abhärtung durch die klimatischen Bedingungen sind ebenso einzigartig wie die natürliche Balance, welche die Hengste durch das Hochgebirge mit steilen, steinigen Wiesen, Wäldern und Sümpfen finden. Bis zum Tag der Körung sind die Hengste in der Herde und werden nicht einzeln individuell vorbereitet, sondern durchlaufen alle das gleiche Schema in der Herde. All diese Tatsachen machen die Tiroler Hengste zu ganz besonderen Zuchthengsten. In den Wintermonaten sind die zukünftigen Toppferde kaum zu erkennen und auch bei der Körung zeigen sich die Ebbser Hengstanwärter noch sehr jugendlich und nicht fertig. Die Entwicklung zu Weltsiegern findet erst in den kommenden Monaten und Jahren statt. Langlebige und auch langfristig optisch hervorragende Modelle sind aus Ebbser Zucht ein Weltbegriff. Daneben ist auch die Verteilung und Erhaltung aller Blutlinien ein Ziel in der Hengstaufzucht des Tiroler Verbandes. Am 7. Februar 2009 werden 19 Hengste vorgestellt, vier aus der A-Linie, zwei aus der B-Linie, zwei aus der M-Linie, zwei aus der N-Linie, drei aus der S-Linie, drei aus der ST-Linie und drei aus der W-Linie. Damit sind heuer das erste Mal seit zwei Jahren wieder alle Blutlinien mit Hengsten vertreten. Der Beginn der Körung wird traditionell um 9.30 Uhr mit dem Freilaufen in der Halle stattfinden, im Anschluss werden die Hengste einzeln am Dreieck der Körkommission vorgestellt. Höhepunkt wird dann nach einer kurzen Mittagspause die Endreihung am Ring mit der Ermittlung des Körungssiegers und der Bekanntgabe der Hengstverteilung sein. Erstmals findet bei der Körung 2009 die Vergabe der Otto-Schweisgut-Züchtermedaillen für das Jahr 2008 statt. Bei der Hengstkörung wird auch in Zukunft diese Verbandsauszeichnung für besondere Verdienste im Bereich der Zucht jedes Jahr stattfinden. Diese Verleihung wird mit Sicherheit ein zweiter wichtiger Aspekt bei der Körung sein, denn die Otto-Schweisgut-Züchtermedaille stellt für jeden Züchter sicher eine besondere Auszeichnung dar. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung und in das Gestüt ist am Körungstag frei! |
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| 07.02.2009 |
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| liz.390/T Alphonso schönster Haflinger Junghengst der Tiroler Hengstkörung 2009
Traditionell ist der züchterische Auftakt eines jeden Jahres die Hengstkörung, welche auch heuer wieder von einer großen Zuschauermenge aus aller Welt begeistert verfolgt wurde. Für die Präsentation der 18 besten Hengste, die über 3 Jahre auf dem Fohlenhof und der Hengstalm in einer Herde artgerecht aufgezogen wurden, kamen über 1000 interessierte Beobachter aus aller Welt in das Haflinger-Zentrum nach Ebbs. Die 3-jährigen Junghengste wurden dabei erstmals einer breiten Züchterschaft vorgestellt und die zukünftigen Vererber ausgewählt. Seit hunderten Jahren ist diese Auswahl für Zuchthengste in allen Rassen und in ganz Europa einer der wichtigsten Tage eines Zuchtjahres. Die Hengstkörung des Tiroler Haflinger Pferdezuchtverbandes ist dabei der wichtigste Körtermin dieser Rasse weltweit. Tirol gilt unbestritten als Blutquelle für die internationale Haflinger-Zucht und die Bedeutung der Körung, die jährlich in Ebbs am 1. Samstag im Februar stattfindet, wird dadurch verständlich. Zuchtexperten aus Großbritannien, USA, Dänemark, Schweden, Niederlande, Belgien, Luxemburg, Frankreich, Schweiz, Deutschland, Italien, Tschechien, der Slowakei, und natürlich ganz Österreich waren wieder nach Ebbs gekommen, um der Auswahl der neuen Deckhengste beizuwohnen. In der üblichen Weise wurden die Hengstanwärter vorerst der Kommission, bestehend aus Verbandsgeschäftsführer Johannes Schweisgut, Verbandsobmann Hans Strobl, Verbandsobmannstellvertreter Romed Posch, Ing. Walter Werner von der ARGE Haflinger, sowie dem Amtstierarzt Dr. Peter Kastlunger vorgestellt. Siegerhengst wurde der Hengst liz.390/T Alphonso, gezüchtet von Annemarie Rauch aus der Kelchsau. Dieser Spitzenhengst wird die nächsten Jahre im Zuchtgebiet Tirol in Imst zum Deckeinsatz kommen. Der Haflinger Pferdezuchtverband Tirol hat diesen Hengst trotz zahlreicher Angebote aus mehreren Ländern nicht zum Verkauf angeboten, sondern will mit diesem Hengst eine noch stärkere Qualitätsverbesserung im eigenen Land erzielen, darüber hinaus stellt dieser Hengst, der ein Sohn des Weltsiegerhengstes Abendstern ist, auch einen der Favoriten für den Weltjugendsieger für die Haflinger Weltausstellung 2010 dar. Reservesieger wurde der Hengst liz.391/T Nouvelle gezogen von Franz Dengg aus Fügen, der in Zukunft in Vorarlberg für Qualitätsverbesserung sorgen wird. Die Körung in Ebbs hat wiederum bewiesen, dass der Fohlenhof nicht nur geistiges Weltzentrum der Haflinger-Zucht ist, sondern dass für alle 70 Nationen die Haflinger züchten, die Hengste aus dem Fohlenhof nach wie vor Weltspitze bedeuten. Die Ebbser Hengste sind weltweit gefragt und sorgen bei den 250.000 Haflingern die es weltweit gibt für die beste Nachzucht. Die Exterieurbeurteilung war nach der harten aber artgerechten Aufzucht, der erste Schritt als Zuchthengst. Die Decksaison wird die erste Prüfung sein und die Qualität der Stuten die zu den Hengsten zum Decken kommen wird eine erste Latte für den Fohlenjahrgang legen. Als nächsten Schritt haben dann die Hengste den Haflinger Eignungstest im September zu absolvieren und dabei werden die Eigenschaften im Reiten, in Dressur und Springen und im Fahren von einer unabhängigen Kommission überprüft. |
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| 06.02.2009 |
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| Geschäftsführerwechsel beim HZV
Die freie Journalistin Sylvia K. Brehm ist seit Anfang 2009 neue Geschäftsführerin des Haflingerzuchtvereins Hessen. Die bisherige Geschäftsführerin des HZV, Frau Dr. Tina Hamann, hatte ihren Posten im vergangenen Jahr aus familiären Gründen niedergelegt. Sylvia K. Brehm arbeitet als Autorin und Journalistin vorrangig für diverse Pferdefachzeitschriften und eine Pferdebildagentur. Ihr Arbeitsschwerpunkt liegt bei Themen rund ums Pferd (Zucht und Haltung, Reportagen und Porträts). Sie ist selbst aktive Reiterin und Fahrerin und lebt mit ihrem Hund und drei Pferden im schönen Waldhessen in Deutschlands Mitte. Sylvia K. Brehm sieht ihrer neuen Aufgabe mit Freude entgegen. Ihr erstes eigenes Pferd, der mittlerweile 26 Jahre alte, in Witzenhausen gezogene Haflingerwallach Milan (von Metronom), kam als Jährling zu ihr und ist heute noch immer Chef ihrer kleinen Herde, zu der außerdem der 16jährige Knabstrupperwallach Odin und die dreijährige in Sachsen-Anhalt gezogene Rheinisch-Deutsche Kaltblutstute Apollonia (von Adrian/Oscar van de Bosweg) gehören. Treueste Weggefährtin von Sylvia K. Brehm ist aber die 12jährige Mischlingshündin Selma (auf Hessens Schauplätzen auch als „Pressehund“ gut bekannt). Neue Anschrift des Haflingerzuchtvereins Hessen: Haflingerzuchtverein Hessen e.V. Raiffeisenstr. 11 36179 Bebra-Asmushausen Tel. 06622/915961 Fax 06622/915962 E-Mail: Haflinger.Hessen@gmx.de |
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| 06.02.2009 |
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| Zwischen Geschichte, Freizeit und Sport
Dülmener Wildpferde sind ein lebendiges Stück der Geschichte Westfalens und des Pferdes. Ihre Herkunft verliert sich im Dunkel der Vorzeit. Erstmals erwähnt werden die wilden Pferde im Merfelder Bruch in einer Urkunde aus dem Jahr 1316. Noch heute leben ca. 350 Pferde unter dem Schutz des Herzogs vom Croy weitgehend vom Menschen unbeeinflusst im Wild-bahngestüt des Merfelder Bruch. Geschichte zum Anfassen! Durch ihr Schauprogramm versuchen die Mitglieder der Interessengemeinschaft des Dülmener Wildpferdes e. V. (IGD), dieses alte und seltene Kleinpferd in der Öffentlichkeit bekannt zu machen. Auf der einen Seite geben sie Einblicke in die Geschichte dieser Rasse. Wirt-schaftspferde verdeutlichen, dass Dülmener Wildpferde über Jahrhunderte den Lebensunter-halt von Kleinbauern und Handwerkern sicherten. Auf der anderen Seite demonstrieren die Mitglieder der IGD die Eignung von Dülmener Wildpferden als Partner in Freizeit und Sport. Die Pferde zeigen ihre vielseitige Einsatzmöglichkeit in Dressur, Springen, Westernreiten und Fahren. Sie spielen Fußball, zeigen Zirkuslektionen oder demonstrieren Gelassenheit bei Elementen der geführten und gerittenen GHP. Ihre besondere Nervenstärke zeigen die Pferde, indem sie Elemente der GHP–Prüfung gemeinsam mit einem Hund meistern, der z. T. sogar auf ihrem Rücken reitet. Den Rahmen des Schauprogramms bildet die Lebensgeschichte des 1993 in der Wildbahn des Merfelder Bruchs geborenen gekörten Hengstes „Bimbo“ von „Attila“. Der Dunkelgraufalbe stellt seine Zuverlässigkeit und Souveränität bei der Vorführungsmoderation vom Sattel aus immer wieder eindrucksvoll unter Beweis. Er demonstriert die Vielseitigkeit der Pferde durch Einsätze in Dressur, Springen und Distanzreiten. Zudem ist „Bimbo“ als Deckhengst sehr erfolgreich. 2007 wurden die Hengstfohlen „Ben Hur“ und „Nordstern“ geboren. Der 1996 geborene Bimbosohn „Alphart“ wird erfolgreich in Dressur- und Springprüfungen eingesetzt. 2008 präsentierte die IGD ihr Schaubild „Bimbo, der Wildbahnhengst“ beim Wildpferdefang-tag, im Rahmen von PS–Pferdestärken im FS–Reitzentrum Reken und auf der Messe „Hund und Pferd“ in Dortmund. Ein jeweils halbstündiges Schauprogramm zeigte die IGD im LWL Freilichtmuseum in Hagen, im Mühlenhof–Freilichtmuseum in Münster sowie dreimal im Westfälischen Pferdemuseum Hippomaxx in Münster. In beiden Freilichtmuseen waren die Pferde den ganzen Tag über präsent. Museumsdurchritte waren eine gute Gelegenheit, sowohl die Gelassenheit der Pferde zu demonstrieren als auch als Photomotiv vor den historischen Gebäuden lebendige Geschichte Westfalens zu repräsentieren. Beim Ponyreiten konnten sich die Kinder von der Freundlichkeit der „wilden Pferde“ überzeugen. Die Pferde übernehmen sowohl im Schaubild als auch im Schauprogramm bestimmte Rollen. So ist zum Beispiel Bimbo als Moderatorenpferd im Einsatz, zeigt Dressurlektionen und Auf-gaben aus der GHP. Sein Sohn Alphart demonstriert die Eignung als Dressur- und Spring-pferd. Game–Boy spielt Fußball, Domino oder Pegasus zeigen Bodenarbeit, Dasty und Jopie Zirkuslektionen. Ballou zeigt sich als Freizeitkumpel beim Wanderreiten, während Pinocchio als Dressurpferd sportliche Leistungsfähigkeit demonstriert. Tamara, Luna, Nemo und Winnie zeigen beim Wildpferdefangtag, dass Dülmener Wildpferde auch vor der Kutsche eine gute Figur machen. Weitere Pferde kommen im Schauprogramm zum Einsatz. Ebenfalls im Schauprogramm aktiv sind die Maskottchen der IGD. Die Mischlingshündinnen „Laurin“ und „Paula“ zeigen sich als ideale Reitbegleithunde, Kaninchen „Momo“ begleitet die Wirt-schaftspferde. Das diesjährige Schauprogramm der IGD zeigte wieder deutlich: Das Dülmener Wildpferd weckt als lebendiges Stück Geschichte und vielseitiger, zuverlässiger und nervenstarker Part-ner für Freizeit und Sport das Interesse vieler kleiner und großer Zuschauer. „Bimbo“ und seine Freunde helfen dabei mit, den Bekanntheitsgrad des seltener Dülmener Wildpferdes zu erhöhen. Dabei demonstrieren sie, wie spannend und lebendig Geschichte sein und wieviel Spaß man gemeinsam mit den „wilden Pferden“ aus Westfalen haben kann. Wer selbst ein Dülmener Wildpferd besitzt, Lust hat, am Schauprogramm der IGD mitzuwir-ken und so die Pferde in der Öffentlichkeit bekannter zu machen, kann sich mit der Veranstal-tungsleiterin der IGD, Andrea Oedekoven (a.oedekoven@t-online.de) in Verbindung setzten. Weitere Infos: www.ig-duelmener.de. Text: Dr. J. Opora Photos: P. Opora |
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| 06.02.2009 |
Luxemburger Hengste 2009
Folgende Haflinger Hengste sind im Zuchtverband Stud-Book Luxembougeois du Cheval de Sang für das Jahr 2009 gekört sowie anerkannt. Besitzer: Peter Blick D-Mosbruch Nevos 343430457199 geb: 13.05.1999. V: Nastral 447193690 M: St.Pr.St.“H” Ariane 440307393 Blutanteil 0,000 % Agro DE 451510233603 geb: 18.02.2003. V: Amadeus DE 302020010189 M: Palmiera DE 302022742296 Blutanteil: 0.000 % Almati DE 451510333004 geb: 09.03.2004. V: Avalon DE 302027692900 M: Carisma DE 30202150699”H” Blutanteil 0,000 % Alando DE 451510526305 geb: 16.02.2004. V: Avalon DE 302027692900 M: Morgengold DE 302021507091 Blutanteil: 0,000 % Deckstation: Peter Blick Höhenweg 1 D-56767 Mosbruch Tel: 004926921030 Besitzer: Hoffmann-Lucas Liliane & Jean L-Dudelange Nikita du Kraizbierg Lux202000704 geb: 06.05.2005. V: Nash DE 836100546 M: Holly du Kraizbierg „H“L300004996 Blutanteil: 3,907 % Nero du Kraizbierg Lux202000806 geb: 16.02.2006. V: Nash DE 836100546 M: Anabelle du Kraizbierg “H” “E” LUX202001400 Blutanteil: 3,125 % Deckstation: Hoffmann-Lucas Liliane & Jean 10, rue Mme Mayrich L-3489 Dudelange Tel: 00352 511535 Besitzer: Hoffmann Conny L-Dudelange Woodstock DE 481830103205 geb: 11.02.2005. V: Wildbach DE 381836030898 M: Paula DE 381838000293 Blutanteil: 6,250 % Deckstation: Hoffmann Conny 10, rue Mme Mayrich L-3489 Dudelange Tel: 00352 511535 Besitzer: Hoffmann-Lucas Liliane L-Dudelange Alvarez DE 481830041904 geb: 22.05.2004. V: Aaron-B 021933598 M: Odessa DE 381832544997 Blutanteil: 1,563 % Deckstation: Hoffmann Liliane 10, rue Mme Mayrich L-3489 Dudelange Tel: 00352 511535 Besitzer: Gales René L-Michelau Abendrot DE461616001601 geb: 12.03.2001. V: Amsterdam DE361610038696 M: Wanja St.Pr.St. DE 341411366396 Blutanteil: 0,000 % Deckstation: Gales René 10, Griffelslee L-9171 Michelau Tel: 00352990043 Besitzer: Dagobert Vester D-Hennef/Kurenbach Liz Steinwind BZ 246 geb: 29.02.1996. V: liz Starobin LB:A00104 M: Nicky LB:A12300/T Blutanteil: 0,000 % Liz Attila DE 3026641096 geb: 01.03.1996. V: Alpenstein LB:A00150/T M: Hanja LB:A14554/T Blutanteil: 0,000 % Aladdin Van het Bakkershof DE 402028970003 geb: 23.04.2003. V: liz Attila 222/TH219899VRH M: Angola AUT284284219907 HSB Blutanteil: 0,000 % Antillis DE 410106007005 geb: 16.02.2005. V: Amadeus DE 302020010189 M: Verb.Pr.St.”H” Vonda DE302028923098 Blutanteil: 0,000 % Deckstation: Dagobert Vester Stöckerfeld 8 D-53773 Hennef/Kurenbach Tel: 004922447887 Für weitere Informationen wenden Sie sich an Edy Biot Zuchtleiter und Zuchtbuchführer 13, rue des Jardins L-4961 Clemency Tel: 00352 502069 |
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| 03.01.2009 |
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| Mit 84 Jahren regelmäßig zweimal pro Woche beim Reiten am Fohlenhof Ebbs
Haflinger-Reiten hält jung! Raimund Schmid, geboren am 23.8.1925, ist im hohen alter von beinahe 85 Jahren zweimal in der Woche am Vormittag zu Gast am Fohlenhof Ebbs und dort in der Reitstunde am Rücken eines seiner geliebten Haflinger-Pferde zu sehen. Für Raimund ist das Reiten nicht ein Hobby das er von Jugend an ausübte, sondern er kam erst im Jahr 1991 erstmals zu den Pferden. Er hatte einen Wildnisurlaub in den Rocky-Mountains in Britisch Columbia in Kanada gebucht und für dieses Erlebnis war es notwendig Reitkenntnisse mitzubringen, da für das Tracking in den Bergen zur Wildbeobachtung mehrstündige Ritte auf der Tagesordnung standen. So beschloss Raimund Schmid mit 66 Jahren mit dem Reiten zu beginnen. Die Gutmütigkeit und Verlässlichkeit des Haflingers war dem rüstigen Senior bekannt und so beschloss er seine Reitkarriere am Fohlenhof in Ebbs zu beginnen. Ein bekannter Song, „mit 66 Jahren, da fängt das Leben an“, wurde Wirklichkeit. Nach dem Urlaub, der ein bleibendes Erlebnis hinterließ, beschloss der sportlich aktive Raimund, der neben Bogenschießen besonders Bergsteigen und Schifahren als sein sportliches Betätigungsfeld sieht, den Reitsport regelmäßig auszuüben. Seit dem Jahr 1992 ist er Mitglied beim Reitverein Fohlenhof Ebbs, dem größten Reitverein Westösterreichs mit über 150 aktiven Mitgliedern. Der Großteil der Reitvereinsmitglieder sind zwar Jugendliche, aber Raimund Schmid fühlt sich auch in dieser Runde sehr wohl. Regelmäßig kommt er an zwei Vormittagen in der Woche zum Reiten und hat schon fast alle Pferde im Stall geritten. Seine zwei Lieblinge sind die Stuten Anette, die auf Grund ihres hohen Alters jetzt leider nicht mehr geritten werden kann und die Stute Dorlis, die Mutter des Weltsiegerhengstes Abendstern, welche er jetzt im Winter reitet. Raimund Schmid sieht aber das Reiten von der sportlichen Seite und lässt sich nicht nur tragen. Bei den Reitstunden werden immer auch alle Lektionen geübt und dies natürlich in allen Grundgangarten. Er ist allen jungen Reitern immer ein Vorbild, besonders dann wenn man glaubt, dass der Reitsport mühsam ist. Der Haflinger, ein perfekter Freizeitpartner, beweist immer wieder, dass er seinem Motto, „das Goldene Pferde mit dem Goldenen Herz“ gerecht wird und dass er ein ideales Pferd für jeden Reiter in allen Alterskategorien und allen Ausbildungsstufen darstellt. |
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